Bonitätsindex

Der Bonitätsindex ist ein Instrument der Kreditwirtschaft und der Auskunftsdienste wie, Creditreform, Bürgel usw. zur Feststellung der Kreditwürdigkeit eines Unternehmens. Eingestuft werden diese Unternehmen nach einer Vielzahl von Parametern, die im Einzelnen keine besondere Bedeutung haben müssen.

In der Summe jedoch eine aufschlussreiche Aussage über den wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens in der Vergangenheit geben. Die Parameter sind, Risiken die sich aus der Struktur des Unternehmens ergeben, die Ertragsrisiken, das Finanzrisiko und die allgemeine Kreditbeurteilung. Mit dieser Aussage lässt sich dann eine Prognose die erstellen, die dem Geschäftspartner die Möglichkeit gibt, sich ein Bild über das Unternehmen, an das er Waren liefern, Geld verleihen oder anderweitig zusammenarbeiten möchte zu machen.
Die für den Bonitätsindex gespeicherten Daten sind das Kapital der Auskunftsdienste. Je mehr die Auskunftsdienste über die Unternehmen wissen, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Einstufung zum Bonitätsindex stimmt. Für die Unternehmen ist es also von enormer Wichtigkeit, dass immer mehr positive Daten in den Datenspeichern der Auskunftsdienste landen. Jede, auch noch so kleine Unregelmäßigkeit im Zahlungsverkehr, Lieferschwierigkeiten oder auch Geschäftspartner die mit schlechtem Bonitätsindex behaftet sind, verschlechtern das eigene Bild. Wobei zu bemerken ist, die gesammelten Daten sind knallharte Fakten die keine aus dem Bauch heraus Entscheidungen zulassen. Der gesunde Menschenverstand, auf den man bei früheren Geschäften und Geschäftsverbindungen gern vertraut hat, wird dabei vollkommen ausgeschaltet.
 
< zurück
RocketTheme Joomla Templates