Eigenkapital

 

Wenn man eine Baufinanzierung plant geht es in der Regel um große Summen, die man von der Bank geliehen bekommt. Zur Erteilung der Finanzierung muss man aber immer auch bestimmte Bedingungen erfüllen, so muss man zum Beispiel in der Regel etwa 25% des Kaufpreises oder Baupreises als Eigenkapital in die Finanzierung mit einbringen. Eigenkapital sind Geldwerte, die man besitzt, also alles, was an Vermögen vorhanden ist. Dazu gehört Guthaben auf Bankkonten, Sparbüchern, Aktien, Fonds, Bausparanlagen und sogar auch kapitalbildenden Lebensversicherungen. Das Eigenkapital wird an der Gesamtsumme abgezogen, die man geliehen bekommt, es wird direkt in die Finanzierung mit eingebracht, das heißt entweder, das man es mit an die Personen gibt, die beim Hauskauf Geld von einem zu bekommen haben, oder zum Beispiel wenn eine Überfinanzierung stattfindet, das man das Eigenkapital auch verwendet um Material zu kaufen, zu renovieren und anderes am Haus zu machen. Eigenkapital ist eine der wichtigsten Voraussetzungen, das eine Finanzierung überhaupt stattfinden kann und während es früher ohne Probleme möglich war eine Baufinanzierung auch ohne ein solches zu machen wird man heute nur noch wenige Banken finden, die sich darauf einlassen. Wenn man wirklich ausdrücklich wünscht kein Eigenkapital einzubringen, wovon Banken aber abraten werden, muss man einen wesentlich höheren Zins in Kauf nehmen, wenn die Finanzierung so überhaupt zu Stande kommen kann. Bei Großbanken ist die Hoffnung darauf eher sehr gering, leidglich bei der Hausbank kann man noch Aussichten haben ein solches Vorhaben in die Tat umzusetzen.
 
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