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Ein Warenterminmarkt, auf dem der Handel für kurzfristige Warenlieferung mit erhöhten Preisen belegt ist, als diese für Warenlieferungen und Fälligkeiten in weiterer Zukunft erhoben werden, wird als inverser Markt bezeichnet. Die Ableitung des inversen Marktes ist aus der sogenannten inversen Zinsstruktur gegeben. Die Begründung für unterschiedliche Preisgestaltung von kurz- bzw. langfristigen Termingeschäften liegt darin, dass ein Warenangebot im kurzen Zeitraum im Regelfall niedriger ist, somit also höhere Preise berechnet werden können. Durch die Preiserhöhung wird zudem eine Reduzierung der Nachfrage erreicht. Der inverse Markt reguliert damit die Nachfrage von kurz- und langfristigen Nachfragen, da Interessenten nur bei sehr dringendem Warenbedarf die höherpreisige Ware akzeptieren.
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