Restschuld
Von einer Restschuld spricht man im Zusammenhang mit dem Betrag, der am Ende der Zinsfestschreibung noch von einem Darlehen übrig geblieben ist und der dann noch zuzüglich der neuen Zinsen abgetragen werden muss. Prinzipiell ist es dabei so, dass bei jedem längeren Darlehen oder Kredit eine bestimmte Zeit festgesetzt wird, über die der Zins festgeschrieben ist.

 

 

Während dieser Zeit wird jeden Monat der Zins und ein Teil der Tilgung abbezahlt. Die Restschuld ist also der Betrag, den man nach dieser Zeit noch schuldig ist, ohne die noch dazu kommenden Zinsen. Diese werden dann anhand des neuen Zinsniveaus hinzu gerechnet und man kann die Zinsen dann entweder erneut festschreiben lassen oder aber den Zins so nehmen, wie er sich verändert. Je nach dem wie lange ein Darlehen läuft sollte man die Entscheidung eher flexibel treffen, doch es bietet sich an für die Restschuld den Zins wieder festschreiben zu lassen, wenn zu diesem Zeitpunkt eher niedrige Zinsen herrschen und die Wahrscheinlichkeit, dass die Zinsen wieder steigen sehr groß ist. Umgekehrt sollte man im Falle das die Zinsen gerade sehr hoch sind und vermutlich bald sinken werden eher noch ein bisschen warten, bis man die Zinsen erneut festschreiben lässt. Wie hoch die Höhe der Restschuld am Ende der Zinsfestschreibung ist hängt von verschiedenen Faktoren ab, zum einen natürlich von der Laufzeit des Kredites, zum anderen aber auch von der Höhe der Raten und von der Höhe der Tilgung, die natürlich bei einem Prozent pro Monate wesentlich niedriger ausfällt als bei 4,5 Prozent.

 
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