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Bei der Entscheidung einer Bank einen Kredit zu vergeben, werden auch externe Auskünfte über die Zahlungsmoral des Antragstellers eingeholt. Dies passiert bei der Schufa der Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung. Liegen hier negative Einträge vor, beispielsweise Rücklastschriften oder Kreditkündigungen, lehnen die Banken in aller Regel den neuen Kreditantrag ab. Eine Möglichkeit, in dieser Situation doch noch neue finanzielle Mittel zu bekommen ist ein Kredit ohne Schufa.
Bonität ist ein Begriff aus dem Finanzwesen und bedeutet im übertragenden Sinn Kreditwürdigkeit. Hierbei kann man die Bonitäten der einzelnen volkswirtschaftlichen Sektoren, des Staates, der Unternehmen sowie der Privatpersonen, unterscheiden. Bei der Bonität des Staates geht es um die Staatsverschuldung und die damit verbundene Kreditwürdigkeit eines Landes. Über diese wird zum Teil der Preis des Geldes festgelegt, d.h. über die Bonität wird der Zins eines Staates bestimmt. Die Richtlinien für Länder innerhalb der EU hierfür sind in den Basel2-Bestimmungen festgesetzt.
Die Schufa (Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung) sammelt die Daten der Verbraucher. Sie ist ein privatwirtschaftliches Kreditbüro, das von den Kreditinstituten und allen, die Auskünfte einholen, getragen wird. Selbst erhebt die Schufa keine Daten. Sie ist eine Datensammelstelle der Bürger. zusätzlich wertet sie Schuldnerverzeichnisse der Amtsgerichte von Deutschland aus. Sie soll ihre Vertragspartner (Kreditinstitute usw.) vor Kreditausfällen und Zahlungsproblemen schützen. Es werden nur Daten mit Einwilligung der Person gespeichert bzw. abgerufen. |
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