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Ein variabler Zinssatz bedeutet, dass die Zinsen für etwas, egal ob Gutschrift oder Kosten, sich flexibel mit dem Markt und dem Geldwert verändern, während man auch die Möglichkeit hat einen festen Zinssatz zu wählen. Den festen Zinssatz wählt man meist nur bei langfristigen Angelegenheiten, wie bei einer Baufinanzierung oder einer dauerhaften Spareinlage, da ansonsten das Risiko großer Verluste zu hoch wäre.
Bei kurzfristigen Dingen kann sich ein variabler Zinssatz aber auch durchaus auszahlen, wobei er natürlich mit einem Risiko verbunden ist. Wenn man Glück hat steigen die Zinsen für Kapitalanlagen beziehungsweise sinken die Zinsen für Kredite und andere Anleihen, wenn man Pech hat ist es eben genau umgekehrt. Bei kurzfristigen Geschäften hält sich das Risiko aber in vertretbaren Grenzen, die man durchaus in Kauf nehmen kann, wenn man sich die Chance auf ein noch besseres Geschäft nicht schon vorweg nehmen will. Einige Menschen arbeiten lieber mit einem variablen Zinssatz, andere bevorzugen den festen, das ist vor allem eine Frage der Einstellung und dem Mut zu Risiken, also eine persönliche Sache, die man so entscheiden sollte, wie man sie selbst für am besten hält, damit man sich später keine Vorwürfe machen muss, wenn man gegen seine Grundsätze verstoßen und so Verluste gemacht hat, nur weil einem jemand dazu geraten hat.
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