Vergleich Anlageformen Tagesgeld und Festgeld

Vergleich Anlageformen Tagesgeld und Festgeld

Vielen Menschen fällt die Wahl zwischen einem Tagesgeld- oder Festgeldkonto schwer. Dabei stehen häuftig Fragen wie Verfügbarkeit, Zinssatz und Konditionen im Vordergrund, die sich bei beiden Anlageformen zum Teil stark unterscheiden. Für wen ist welches Konto das richtige? Das Geld auf einem Tagesgeldkonto steht dem Kontoinhaber täglich zur Verfügung. Jedoch dauert es meist 1-2 Tage bis das Geld von dem Konto auf ein anderes Konto abgebucht wird. Es gibt keine Kündigungsfristen, sodass der Kontoinhaber jederzeit sein Konto auflösen kann. Ein großer Nachteil dieser Anlageform ist allerdings, dass es keine Garantie auf den Zinssatz gibt. Die meisten Banken versprechen eine Garantie meist nur im ersten halben Jahr der Mitgliedschaft. Die Auszahlung der Tagesgeldkonto-Zinsen erfolgt je nach Bank monatlich, vierteljährlich oder ganzjährlich. Bei einem Festgeldkonto werden beim Beginn der Mitgliedschaft Bedingungen festgelegt, die die Anlagezeit und den Zinssatz festlegen. Dabei steigt der Zinssatz bei einer Anlage über einen längeren Zeitraum und ist höher als bei einem Tagesgeldkonto. Der Kontoinhaber kann meist jederzeit auf das Konto Geld einzahlen, jedoch nicht abbuchen. Eine Abbuchung vor der festgelegten Frist bedeutet einen Verfall der Zinsen. Für wen ist nun welche Anlageform die richtige? Vor allem für jüngere Menschen, wie Schüler oder Studenten, sind Tagesgeldkonten zu empfehlen, weil sie jederzeit auf ihr Geld zugreifen können müssen und in der Regel ein eher geringes Kapital besitzen. Für Erwachsene, die einen festen Job besitzen, eignet sich ein Festgeldkonto sehr gut. Sei es das Sparen über mehrere Jahre auf einen Urlaub, einer Anschaffung oder für die Ausbildung des Kindes.
 
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